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Wohn-Investmentmarkt Deutschland





At a Glance  Deutschland  Q3 2020

WOHN-INVESTMENTMARKT ZEIGT SICH ROBUST

Was bereits zu Beginn der Corona-Pandemie vielfach verlautbart wurde, hat sich bis zum Ende des dritten Quartals weitestgehend bestätigt: Der Wohn-Investmentmarkt zeigt sich im Vergleich zu anderen Assetklassen ausgesprochen krisenresistent. Mit einem Investitionsvolumen in größeren Wohnungsbeständen (ab 30 Wohneinheiten) von gut 16,6 Mrd. € hat der Markt um knapp 23 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum zugelegt und konnte sogar das zweitbeste je registrierte Ergebnis erreichen. Zwar wurde das starke Gesamtresultat durch die Übernahme der Adler Real Estate durch Ado Properties im ersten Quartal begünstigt, auf welche etwas mehr als ein Drittel des Umsatzes entfällt, jedoch ist die hohe Bedeutung von Großabschlüssen keine Besonderheit des aktuellen Jahres. Auch das Rekordergebnis aus dem Jahr 2015 wurde beispielsweise nur durch den Gagfah-Deal ermöglicht. Bricht man das Umsatzvolumen auf die einzelnen Quartale he-runter, so zeigt sich, dass seit Beginn der Corona-Krise zwar keine rekordverdächtigen Umsätze registriert wurden, mit gut 3,3 Mrd. € in Q2 bzw. 4 Mrd. € in Q3 aber im langjährigen Vergleich jeweils deutlich überdurchschnittliche Werte zu Buche stehen.


ÄLTERE BESTANDSOBJEKTE MIT REKORD

Aufgrund der Adler-Übernahme ist es wenig überraschend, dass die Bestandsportfolios mit knapp 61 % die Verteilung des Umsatzes nach Assetklassen dominieren. An zweiter Stelle folgen Projektentwicklungen, welche mit etwa 15 % etwas weniger als noch in den Jahren zuvor zum Ergebnis beitragen, was in erster Linie einem nicht ausreichenden Angebot geschuldet ist. Ein ebenfalls im langjährigen Vergleich leicht unterdurchschnittliches Ergebnis erzielen mit 12 % die älteren Bestandsobjekte (Block Sales an einem Standort). Übersetzt man ihren prozentualen Wert jedoch in absolute Zahlen, so entspricht dies allerdings einem Volumen von fast 2 Mrd. €.
 

REGES MARKTGESCHEHEN IN DEN KLEINEN SEGMENTEN

Die Großabschlüsse oberhalb der Marke von 100 Mio. € dominieren mit anteilig mehr als zwei Dritteln das Investmentvolumen. Hierzu trägt zwar maßgeblich die genannte Übernahme bei, allerdings ist mit mehr als 20 Abschlüssen auch insgesamt ein reges Marktgeschehen in diesem Segment zu beobachten. Aber auch in den kleinen Segmenten ist eine verstärkte Aktivität zu verzeichnen, was als weiteres Indiz für die Krisenresistenz der Wohn-Investmentmärkte zu werten ist. So entfallen gut 2,2 Mrd. € auf Abschlüsse bis maximal 25 Mio. €; ein Wert, der üblicherweise
- wenn überhaupt - erst zum Jahresende erreicht wird.


PERSPEKTIVEN

Die positive Entwicklung der Wohn-Investments dürfte aus heutiger Sicht auch im weiteren Jahresverlauf anhalten. Verantwortlich hierfür ist nicht zuletzt, dass gerade im Vergleich zu gewerblichen Immobilien ein geringeres Mietausfallrisiko und damit stabilere Cash Flows gegeben sind. Auch vereinzelte regulatorische Restriktionen des Gesetzgebers ändern nichts an der grundsätzlich positiven Einschätzung der Investoren. Gleiches gilt für zu erwartende Auswirkungen durch die Corona-Krise. Wohnraum wird auch weiterhin gesucht und zwar vor allem dort, wo er schon jetzt knapp ist. Die fundamentalen Marktmechanismen sind also weiter intakt, sodass es nicht unwahrscheinlich ist, dass bis zum Jahresende die 20-Mrd.-€-Marke übertroffen wird.

QuelleBNP Paribas Real Estate GmbH | Bearbeitung: BNP Paribas Real Estate Consult GmbH | Stand: 30.09.2020


Preis­anstieg bei Immobilien hält an

Fast über­all in Deutsch­land mussten Immobilienkäufer auch im vergangenen Jahr wieder tiefer in die Tasche greifen. In den 160 Städten und Land­kreisen unseres Preis­vergleichs zahlten sie im vierten Quartal 2019 für Eigentums­wohnungen durch­schnitt­lich 5,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Einfamilien­häuser sind sogar um 6,1 Prozent teurer geworden. Das ermittelte vdpResearch, das Forschungs­institut des Verbands deutscher Pfand­brief­banken (vdp).

Corona verstärkt den Trend ins Umland

Auch dieses Jahr ist die Nach­frage nach Wohn­immobilien ungebrochen – trotz der Pandemie. Das zeigen erste Analysen unter anderem von Immobilienportalen und der Bundes­bank. Regional könnte Corona jedoch unterschiedliche Auswirkungen haben, schätzen Experten. So erwarten viele, dass sich ein Trend verstärkt, der schon 2018 und 2019 zu beob­achten war. Investoren und Selbst­nutzer zieht es weniger in die großen Städte, sie weichen zunehmend in die umliegenden Regionen aus.

In den großen Städten steigen die Preise lang­samer

In den sieben größten deutschen Städten hat sich der Preis­anstieg deutlich verlang­samt und ist sogar um einiges geringer als im Bundes­durch­schnitt. Doch das Preis­niveau bleibt hoch. Vor allem in den großen Ballungs­räumen benötigen Käufer deshalb reichlich Eigen­kapital.

Wer etwa in Berlin oder Hamburg eine 100 Quadrat­meter große Wohnung in guter Lage sucht, braucht in der Regel über 120 000 Euro Eigen­kapital. Das reicht gerade einmal, um 10 Prozent des Kauf­preises sowie die Grund­erwerb­steuer, den Makler, den Notar und das Grund­buch­amt zu bezahlen. In beiden Städten sind die Kauf­preise auch im Verhältnis zu den Mieten hoch. Käufer müssen damit rechnen, dass sie jahre­lang einige hundert Euro mehr im Monat fürs Wohnen ausgeben müssen als ein Mieter.

QUELLE: test.de 


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SCHWALM-EDER-KREIS UND LEIPZIG TOP TEN


Aktuelle Studie"Zukunftsatlas" Deutschland: Leipzig Nummer 1 und Schwalm-Eder-Kreis Nummer 7           

Freitag, 12.07.2019, 16:33

Die Stadt Leipzig ist laut dem neuen Prognos "Zukunftsatlas" Aufsteigerregion Nummer eins in Deutschland. Im Gesamtranking gibt es einen neuen Spitzenreiter.


Die zehn Aufsteiger












Quelle: Zukunftsatlas Deutschland Focus.de

 

 
 
 
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